Archiv für den Monat: April 2012

Grundflächenzahl – GRZ

Die Grundflächenzahl gibt an, wie viel Fläche eines Grundstück überbaut werden darf. Es wird die gesamte überbaute Fläche des Wohngebäudes gerechnet, nicht nur die Wohnfläche. Nebengebäude und gepflasterte Flächen werden ebenfalls hinzugerechnet, ihre Fläche darf die Grundflächenzahl um maximal 50 % überschreiten.

Beispiel: Grundstück 650 m², GRZ 0,2
650 m² x 0,2 = 130 m²
130 m² x 50 % = 65 m²

Die überbaute Fläche des Wohngebäudes in unserem Beispiel darf also 130 m² nicht überschreiten; für Nebengebäude und Pflasterung sind höchstens 65 m² zulässig. Die anrechenbare Grundfläche einer befestigten Fläche ist unabhängig von der Art der Flächenbefestigung.

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Geschossflächenzahl – GFZ

Die Geschossflächenzahl gibt an, wie viele Quadratmeter Vollgeschoss auf einem Grundstück geschaffen werden dürfen. Bei einer GFZ von beispielsweise 0,6 darf die Fläche aller Vollgeschosse maximal 60 % der Grundfläche betragen. Die Geschossflächenzahl ist im Bebauungsplan ein festgesetzter Wert, um eine Bebauungsdichte zu vermeiden.

Beispiel: Grundstück 650 m², GFZ 0,6
650 m² x 60 % = 390 m²

Die maximal zulässige Fläche aller Vollgeschosse beträgt in diesem Beispiel demnach 390 m²

Zahlreiche Planungsdetails wie Gauben oder Frontspieße beeinflussen die Geschossigkeit eines Gebäudes und müssen entsprechend berücksichtigt werden. Weitere Reglementierungen innerhalb eines Bebauungsplans sind möglich.

Bei Ihrem VarioSelf-Berater erhalten Sie weiterführende Informationen zu diesem umfangreichen Thema.

Geschossflächenzahl - GFZ

Geschossflächenzahl – GFZ

GFZ = Geschossfläche [m²] / Grundstücksfläche [m²]

Grundstücksfläche [m²] x GFZ = zulässige Geschossfläche [m²]

650 m² x 0,6 = 390 m²

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Massivhäuser – natürlich aus Ton

Als Massivhaus werden im Bauwesen Gebäude bezeichnet, die aus massiven Baustoffen und Materialien hergestellt wurden, wie beispielsweise Mauerwerk, Beton oder Stahlbeton. Die Raumabschließenden Elemente wie Wände und Decken erfüllen statisch eine tragende und aussteifende Funktion. Die Massivhausbauweise grenzt sich zum Beispiel von der Stahlbetonskelett- oder der Leichtbauweise ab.

Unsere Massivhäuser unterscheiden sich von den konventionell gefertigten Häusern durch die vorgefertigten Wandelemente. Gefertigt, geliefert und montiert werden die Wandelemente von Tinglev mit dem Stammsitz in Dänemark oder aus dem Werk in Bruchmühle bei Berlin. Der haufwerksporige Leichtbeton wird durch den Zusatz von Blähton erzeugt. In den Kugeln entstehen Lufthohlräume, die das Raumgewicht reduzieren.
Die TINGLEV Wandelemente aus Leichtbeton haben eine mittlere Rohdichte von 1200 bis 1400 kg/m³. Sie können geschosshoch, bis zu 3 m, hergestellt werden.
Möglich ist die Lieferung und Montage der Elemente mit Längen bis zu 12 m und Stärken von 100 bis 300 mm. Die Elektroleerrohrinstallation und alle Aussparungen wie Fenster und Türen usw. sind hierbei nach individuellen Wunsch bereits enthalten.

Massivhäuser – natürlich aus Ton, die Vorteile kurz zusammengefasst:

  • Blähton stellt baubiologisch einen idealen Baustoff dar, mit kurzen Bauzeiten und einer massiven Bauweise.
  • Er ist nicht brennbar und wird in Form bereits trockener Wände angeliefert, die sofort tapeziert werden können.
  • Er sorgt einfach für gutes Wohnklima.

Für die Bauherren dieser Massivhausbauweise bedeutet das folgende Vorteile:

  • Die Bauzeit ist kurz, da die Wände im Werk vorgefertigt werden.
  • Aufgrund des hohen Tonanteils wirkt Blähton feuchtigkeitsregulierend, wodurch sich ein ideales Raumklima ergibt.
  • Langes “Trockenwohnen” ist nicht notwendig. Sie erreichen im Gegenteil sofort ein gesundes Wohnklima, in dem Sie sich auch Wohlfühlen werden.
  • Dank der massiven Wände wird ein hoher Schallschutz gewährleistet.
  • Im Vergleich z.B. zu einer Porenbetonwand ist die Blähtonwand wesentlich fester. Sie können auch Nägel problemlos mit einem Hammer einschlagen, ohne dass diese sich wieder lockern.
  • Sie sparen sich das Verputzen. Die Wände aus Blähton sind nach der Verspachtelung mit Makulatur sofort tapezierfertig. Das heißt obendrein, dass die folgenden Gewerke nicht auf das Austrocknen des Innenputzes zu warten brauchen.
  • Da bereits in der Blähton-Fertigung die Leer-Rohre für die Elektroinstallation vorgesehen werden, entfallen die aufwändigen Stemm- und Spachtelarbeiten. Auch für die Sanitärinstallationen werden Aussparungen Bereits in der Vorfertigung aufgenommen.

Unser Massivhaus aus natürlichen Baustoffen, energieeffizient und ökologisch.

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Heizkosten sparen mit einer Pelletsheizung

In meinem Bericht vom 01.02.2012 habe ich von den Heizkosten meiner
Ölheizung in Höhe von 3.000,00 €/Jahr berichtet.

Da die Heizölpreise weiter steigen, habe ich mich entschlossen, auf
einen anderen Energieträger umzustellen.

Nach Informationen von verschiedenen Fachleuten, habe ich mich
für eine Pelletsheizung entschieden.

Ein neuer Pelletskessel wurde montiert und der Ölraum wurde zu einem
Pelletslagerraum umgebaut.

Jetzt habe ich Pellets bestellt. Nach Berechnung der Fachleute werde ich
ca. 6 to Pellets/Jahr verbrauchen. Bei einem Einkaufspreis von
207,00 €/to + 7 % MwSt. + 30,00 € Anfuhrpauschale, komme ich auf
1.361,00 € Heizkosten/Jahr.

Bei einer Investition von 15.000,00 € hoffe ich diesen Betrag in weniger
als 10 Jahren wieder eingespart zu haben.
Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist:

– ich verbrenne keine fossilen Energieträger mehr
– ich heize mit nachwachsenden Rohstoffen
– es werden keine Schadstoffe in die Umwelt abgegeben, die
nicht vorher gebunden wurden

Also, ich freue mich über die neue umweltschonende Technik und entlaste
auch noch die Umwelt mit meiner modernen Pelletsheizung.

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Eine kurzer Übersicht der meist verwendeten Dachformen

Wie kaum eine andere Baugruppe vermag die Dachform einem Gebäude Charakter und Individualität zu verleihen. Für unsere Grundrissvorschläge des Haustyps VarioFamily haben wir zum Beispiel als Dachform das klassische Satteldach gewählt. Entweder als schlichte Version oder als Krüppelwalmdach. Individualisierbar durch zusätzliche Baugruppen wie zum Beispiel ein Schleppdach über Hauseingangstür, Erker oder Wintergarten, ein Fronspieß oder Backengiebel oder einer Gaube.
Für unsere Bungalow Grundrissvorschläge VarioClassic und VarioCorner verwenden wir überwiegend das Walmdach als Dachform. Auch hier individualisierbar durch zum Beispiel ein Schleppdach oder einen überdachten Terrassenbereich.

Neben den klassischen Dachformen wie Satteldach, Walmdach oder Krüppelwalmdach erfreuen sich auch moderne Pultdachformen, Zeltdachformen, Mansarddächer oder Flachdächer im Bauhausstil wachsender Beliebtheit. Beispiele zu diesen Dachformen sind auf unserer Homepage unter der Rubrik Architektenhäuser zu finden.
Meist wird die zulässige Dachform innerhalb eines Neubaugebietes durch bestehende Bebauungspläne eingeschränkt, was eine vorherige Überprüfung erforderlich macht.