Archiv für den Monat: Juli 2009

Meine Gründe ein neues Haus zu bauen

Eine Sprichwort sagt: „Der Schuster hat immer die schlechtesten Schuhe.“ Genau so war das auch bei mir. Gewohnt haben meiner Frau und ich in dem alten Haus ihrer Großeltern. Das Haus war bestimmt schon 100 Jahre alt und es wurde regelmäßig umgebaut. So wurde z.B. der angrenzende Stall für Schlafzimmer, Bad und Heizungsraum genutzt. Aber wie das mit so alten Häusern ist: Es Zog an allen Ecken und Kanten, durch die Fenster regnete es rein, wenn der Wind aus der falschen Richtung kam und die Wetterwand zog schon Feuchtigkeit (ob nun von oben oder von unten war leider nicht festzustellen). Aber ausschlaggebend war letztendlich Anfang 2008 die Erkenntnis, dass wir mit unseren 90 qm einen Heizölverbrauch von durchschnittlich knapp 3000 l in den letzten Jahren hatten. Dies entspricht einem Verbrauch von 330 kWh pro qm pro Jahr. Im Vergleich, der Standart für Neubauten lag im letzten Jahr noch bei ca. 90 kWh/qm/a, der durch die KFW geförderte Standart bei 60 bzw. 40 kWh/qm/a ( KFW 60 bzw. KFW40 ).

Altes Haus

Nach fast einem Jahr Planung hatten wir uns dann entschieden auf unserem bisherigen Grundstück neu zu bauen. Der Grundriss stand fest und auch im groben die Ausstattung. Den Bauantrag haben wir am 19. Dezember 08 bei der Gemeinde eingereicht. Dieser wurde gleich am 22.12. weiter zum Kreis geleitet, der die Baugenehmigung am 23.12. erteilte. Da sich das Grundstück nicht in einem B-Plan befand, hatten wir mit allem Gerechnet. Bearbeitungszeiten bis zu 3 Monaten, wie sie die Landesbauordnung gestattet, und Nachfragen aber keine Genehmigung innerhalb von 24 h. Was am längsten gedauert hat war der Postweg zu uns zurück. 1 1/2 Wochen nach Abgabe hatten wir die Baugenehmigung in den Händen.

An dieser Stelle ein Dickes Lob an die Bauaufsichtsbehörde und die Gemeinde für so eine schnelle Bearbeitung.