Luftdichtes Bauen

Die Außenhülle eines Gebäudes soll möglichst luftdicht sein – das gilt nicht nur für Passivhäuser, sondern gleichfalls für moderne Niedrigenergiehäuser im Allgemeinen und für Häuser die den KFW 60 oder 40 Standart der Kreditanstalt für Wiederaufbau erfüllen sollen. Nur durch die Dichtheit der Hülle lassen sich Bauschäden durch mit dem Luftzug mitgeführten Wasserdampf vermeiden. Luftdichtheit ist kein Hobby für energiesparendes Bauen, sondern eine zwingende Notwendigkeit, wenn die Durchfeuchtung von Bauteilen vermieden werden soll.

Auch werden zugige Wohnräume heute von den Bewohnern nicht mehr akzeptiert: Eine wirklich luftdichte Bauweise führt zu besserer Behaglichkeit. Daher wird eine sehr gute Luftdichtheit heute allgemein nach den Regeln der Bautechnik gefordert.

Die Luftdichtheit wird nach Ausführung der Arbeiten mittels eines Blower Door Tests geprüft. Ohne Lüftungsanlagen sollen Drucktestkennwerte1) (n50-Werte) von 3 h-1, mit Wohnungslüftung 1,5 h-1 nicht überschritten werden. Aus den Erfahrungen mit Niedrigenergiehäusern folgt, dass es ein guter Rat ist, bessere Werte (also einen geringeren n50) anzustreben.

Diese Anforderungen stellen an alle Handwerker und auch an das zu verwendende Material besondere Herausforderungen. Einwandfreie Folienführungen, sauber verarbeitete Anschlüsse und Durchdringungen sind Grundvorraussetzungen für eine qualitativ hochwertige und luftdichte Gebäudehülle. Das Einbauen einer Unterdecke oder die Ausführung des Dachgeschossausbaues sind nun ungleich schwerer herzustellen als noch vor 10 Jahren. Diese Gewerke wurden und werden von Bauherren gern in Eigenleistung ausgeführt, welches die Bauherren aber oftmals vor unlösbare Probleme stellt. Letztendlich muss auch ein in Eigenleistung erstellter Ausbau den hohen Anforderungen gerecht werden.

Beim Einkauf des Materials ist unbedingt auf eine hohe Qualität der Abdichtungsmaterialien zu achten. Die in der Fachwelt bekannten SIGA-Klebebänder und Stoffe (SIGA-Rissan für Durchdringungen, SIGA-Sicrall für Folienüberlappungen, SIGA-Corvum für Eckbereiche und SIGA-Primur für Wandanschlüsse) haben sich in der Praxis als dauerhafte Lösungen bewährt. Diese Klebeprodukte funktionieren und lassen sich auch dann verarbeiten, wenn es auf den Baustellen kalt, feucht und staubig ist. Denn genau diese Faktoren werden bei der Entwicklung berücksichtigt. Wenn sie einmal ein genaues Augenmerk auf verwendete Produkte der Konkurrenz legen, werden sie den Unterschied merken. Sie kleben und dichten einfach nur halb so gut.

Wir verwenden nur hochwertige Produkte. Die Qualität steht bei VarioSelf im Vordergrund.

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