Ein neues Varioself-Geschäftshaus entsteht


Ein Großteil seiner diesjährigen Zeit verbrachte unser Bauleiter Herr Stasko mit dem Errichten eines Wohn- und Geschäftshauses direkt am Heider Marktplatz. Das alte Gebäude stand bereits seit mehreren Jahre leer und ist in der Zeit total verkommen. Mit Sanieren war da nichts mehr zu machen und es musste mit samt Keller abgerissen werden.
Die Planung sah im EG 2 Läden, im 1. OG ein großes Büro und im 2. OG eine Wohnung mit Terrasse vor. Jedes Geschoss hat an die 200 qm und das ganze Gebäude soll komplett unterkellert werden.
Dieses sollte alles in diesem Jahr passieren. Für den Abriss waren die ersten beiden Monaten vorgesehen. Aber wie es so ist, kam der Winter stärker und länger als geplant und wir konnten erst Mitte März das Gebäude abreißen. Auch gab es weitere Probleme, die unseren Zeitplan durcheinander brachten. Das Nachbargebäude stand auf den Kellerwänden die wir abreißen wollten. Unsere Kellerwände waren quasi die Fundamente des Nebengebäudes. Desweiteren war das Gebäude vom Vorbesitzer dermaßen mit dem Nachbargebäude verschachtelt worden, dass der Abriss eher einer Operation oder eines Sezieren gleich kam.

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Hier die Baugrube. Die Kellerwände, die man sieht, ist nicht nur Kellerwand sondern auch Fundament für das Nachbargebäude. Diese ist nicht unterkellert! (von hinten Fotografiert)

Dieses Foto ist Ende April gemacht worden. Zu dem Zeitpunkt waren wir unserem Zeitplan schon lange hinterher. Der lange Winter und die Probleme beim Abriss haben uns zwei ganze Monate aufgehalten.

Aufgrund der besonderen Situation der Lage des Grundstückes und der Nachbargebäude haben wir hier nicht mit unseren Blähton-Wänden arbeiten können. Was auch wiederum Zeit gekostet hat, da wir alle Wände konventionell mit Porenbeton/Kalksandstein aufmauern mussten. Geplant war das Gebäude bis Mitte Juli im Rohbau fertiggestellt zu haben, da dann der Heider Marktfrieden, ein Mittelalterliches Stadtfest, stattfinden sollte. Das ist uns leider nicht gelungen.

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Stand 13.07.06 eine Woche vor dem Heide Marktfrieden (von Vorne Fotografiert)

Zu diesem Zeitpunkt fehlte die Betondecke, sowie die Wände im 2. OG und der Dachstuhl. Mieter waren auch schon gefunden. In einen Laden sollte das “Engel und Völkers”-Büro Dithmarschen einziehen. Termin für den Umzug war 1.11.06. Der 2. Laden war zum 1.12. vermietet.

Nachdem der Rohbau Mitte August geschlossen war konnte der Innenausbau beginnen. In einem genau geplanten Bauablauf, mit exakten Terminen wann welches Gewerk wo fertig zu sein hat, ging der Innenausbau mehr oder weniger reibungslos vonstatten.

Man sollte nicht unterschätzen welch organisatorischer Aufwand ein solches Bauvorhaben im Ortskern verursacht, wenn man alle Belange berücksichtigen muß. Wie zum Beispiel Sondergenehmigungen für schwere Fahrzeuge und Kräne, Fußgängerverkehr, Sicherheit derselbigen bei Kraneinsätzen Lärm und Staubbelästigung der Nachbarn oder Auflagen der Behörden wie z.B. die Denkmalschutzbehörde oder das Stadtbauamt. Nicht zu vergessen die vielen Veranstaltungen rund um diese exponierte Lage direkt im Stadtkern die bei der Bautätigkeit berücksichtigt werden mussten.

Nun am Ende der Bauzeit sind wir stolz ein so schönes Gebäude neu aufgebaut zu haben.

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